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The environment also benefits: NABU reforestation project in Rwanda

Not only the Rwandan tea farmers benefit from the cooperation, but also the local environment: to compensate for our carbon footprint, TeaGschwendner supports a reforestation project of the German Nature and Biodiversity Conservation Union (NABU) in the region. Through the newly established trade relationship with Rwanda, the idea came up to also look for a suitable climate compensation project here. The choice fell on the "Habitat Restoration and Protection" project, which NABU International has now successfully implemented together with the Rwanda Wildlife Conservation Association and the Schlegel Foundation. A total of 20,000 indigenous trees were planted in the Rugezi swamp area. The measures protect the important wetland habitat and safeguard biodiversity. The reforestation project also directly involved the local population to sensitise them to the importance of landscape protection and the resulting benefits.
The reforestation of the islands and slopes around the Rugezi Marsh, the most important tropical marsh in Rwanda, is a central building block for the protection of this area. It prevents further eutrophication of the marsh and makes an important contribution to climate and nature protection. The implementation of the project under the professional guidance of our partner Rwanda Wildlife Conservation Association by the local communities creates jobs and alternative income opportunities. With TeeGschwendner, we have a strong partner from the business world at our side, which makes it possible for us to implement this outstanding project for climate and nature protection.
Olaf Tschimpke, former President of NABU (from 2003-2019)
Weitläufige Teeplantage mit grünen Blättern und Hügeln im Hi
Nahaufnahme frischer grüner Teeblätter am Strauch
Frisch grüne Teebüsche auf einem Hügel vor einer bewölkten L

Bisherige Erfolge beim NABU-Aufforstungsprojekt

Das Rugezi-Feuchtgebiet ist ein bedeutender Lebensraum für bedrohte Vogelarten – darunter der Grauhals-Kronenkranich. Dank TeeGschwendner konnte das Renaturierungsprojekt dort sowie in der Eastern Province maßgeblich vorangebracht werden.

Im Osten Ruandas (Kayonza-Distrikt) wurden zwischen 2021 und 2025 auf 17,7 Hektar Land folgende Maßnahmen zur Renaturierung erfolgreich umgesetzt:

  • 7.641 einheimische Bäume wurden gepflanzt und geschützt.
  • Invasive Arten (z. B. Lantana camara) wurden entfernt, um Raum für natürliche Vegetation zu schaffen.
  • 116 Gemeindemitglieder (davon 47 % Frauen) erhielten temporäre Beschäftigung – ein wichtiger Beitrag zur lokalen Einkommenssicherung.
  • In Rugezi liegt die Überlebensrate der Setzlinge bei 88 %. Über 1.000 Bäume wurden aus Eigeninitiative nachgepflanzt.
  • Aufbau von 8 Community Tree Champions, die sich dauerhaft um die Pflege kümmern.

Die RWCA verfolgte dabei einen wissenschaftlich fundierten, standortangepassten Ansatz. Die Pflanzdichte wurde der Savannenlandschaft angepasst, um ökologische Stabilität zu fördern. Aktuell werden 43 einheimische Baum- und Straucharten kultiviert – eine Maßnahme, die Biodiversität und Resilienz stärkt.

Ein besonderes Highlight war der Anstieg der Kranichzahlen beim nationalen Zensus im August 2024: 1.293 Grauhals-Kronenkraniche wurden landesweit gezählt – ein ermutigender Indikator für die Wirksamkeit der Maßnahmen.

Im Jahr 2025 erhielt der Gründer des RWCA, Dr. Olivier Nsengimana, den Whitley Gold Award for Nature Conservation, was internationale Medienresonanz auslöste (BBC, Mongabay).

Monitoring und ökologische Wirkung

Die RWCA-Teams führen regelmäßige Feldbesuche durch, begleitet von Community Conservation Champions, die die gepflanzten Bäume pflegen und deren Überleben sichern. Digitale Monitoringtools wie die Tree Tracker App werden schrittweise verbessert, um künftig Daten zu Überlebensraten und Wachstumsfortschritt präziser zu erfassen.

Erfahre mehr über das Projekt in dieser wissenschaftlichen Studie: cambridge.org/rugezi-study

Ergebnisse Stand September 2024:

Es geht voran in der Rugezi Marsh:
  • Inseln und Flächen mit über 37.000 heimischen Bäumen bepflanzt und gepflegt 
  • Finanzielle Beteiligung und wirtschaftlicher Ausgleich für lokale Gemeinden 
  • Ausbildung von 5 „Champions“ für Messung und Dokumentation der Bäume 
  • Überlebensrate von 88% der Bäume 
  • Laufende Artenerfassungen zur Evaluierung des Naturschutzerfolgs

Ergebnisse Stand April 2024:

  • In Miyove, Gicumbi-District, wurden 0,5 Hektar Land erworben, das Gebiet steht nun unter vollständigem Schutz und wird durch RWCA aufgeforstet. 
  • Es gab 2 große Pflanzaktionen, bei der 1.400 heimische Bäume gepflanzt wurden. 
  • 79 Gemeindemitgliedern konnte eine kurzfristige Anstellung gesichert werden, um bei der Aufforstung der Rugezi Marsh zu helfen. 
  • Erstmalig wurden wieder verwendbare Pflanztöpfe benutzt. Diese sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern erlauben den Setzlingen auch, bessere Wurzeln zu bilden. So wachsen die Jungpflanzen besser im Boden an. 
  • Das Gebiet wird von 3 ausgebildeten Gemeindemitgliedern, sogenannten Conservation Champions, überwacht und gepflegt.
Panorama von grünem Flusslauf und hügeliger Landschaft
Junge Pflanzen in frisch gepflanztem Boden
Hand hält Erde und Wurzel in Pflanzröhre bei Baumpflanzung
  • In der Eastern Province wurden insgesamt 25 Hektar Land erworben. 
  • Invasive Arten wurden entfernt und durch heimische Pflanzen ersetzt. Diese Aktivität wird noch bis Ende des Jahres vervollständigt werden. 
  • Die Baumschule wurde erneuert, mit einem verbesserten Wassersystem versehen und auch hier wurden wiederverwendbare Pflanztöpfe eingeführt. 
  • In 2023 konnten 23.000 Setzlinge von insgesamt 20 verschiedenen Sorten aufgezogen werden. 
  • Nebenbei entstehen ein Best Practice Handbuch sowie ein Monitoring-Leitfaden, um die Baumschule zu einer der besten im Land zu entwickeln.