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Teezubereitung

Sinnliches Vergnügen

Verschiedene Anbaugebiete, Teepflanzen, Produktionsmethoden, Jahreszeiten – die Sorten- und Geschmacksvielfalt des Tees ist groß. Für uns ist Tee deshalb das individuellste Getränk überhaupt. Die Teezubereitung ist neben den objektiven Kriterien wie Qualität des Tees und des Wassers, Teemenge und Ziehzeit auch von subjektiven Faktoren wie z. B. eigener Stimmung abhängig. Die gleiche Teesorte kann täglich anders schmecken, differieren in kleinen Nuancen. Liegt das am Tee selbst? Am Wasser? An der eigenen Verfassung? Faszination Tee! Unsere grundsätzliche Empfehlung zur Zubereitung lautet: Finden Sie Ihren eigenen, ganz persönlichen Weg! Im besten Fall verstehen Sie die Zubereitung Ihres Tees nicht als lästiges Muss. Der Weg ist das Ziel. Zum Genuss Ihrer Teesorte gehört schon die Zubereitung als sinnliches Vergnügen.

Zu jedem unserer Tees finden Sie einen Tipp für die Dosierung und Zubereitung. Jede einzelne Teesorte haben wir mit gefiltertem Wasser, unterschiedlichen Dosierungen, Wassertemperaturen und Ziehzeiten ausgetestet, um das aus unserer (Fach-) Sicht charakteristische und beste Ergebnis herauszufinden.

Dosierung

In unseren Zubereitungstipps geben wir Ihnen eine Richtschnur für die Dosierung mit Grammangabe oder mit dem Teelamaß. Das Teelamaß ist ein speziell für diesen Zweck entwickelter Maßlöffel, mit dem die korrekte Dosierung / Umrechnung der Grammzahl möglich ist. Wohlgemerkt: Es handelt sich um einen Tipp unserer Tea Taster - vielleicht mögen Sie Ihren Tee aber mit etwas mehr oder etwas weniger Stärke. 




Wasserqualität

Die von uns empfohlenen Teemengen basieren stets auf weichem Wasser. Hartes Wasser beeinträchtigt das Aroma des Tees, testen Sie bei sich zuhause mit erhöhten Teemengen passend zu Ihrer Wasserqualität.

Bei hartem, kalkhaltigem Wasser empfehlen wir den Einsatz eines Wasserfilters, ganz besonders für empfindliche First Flushs oder zarte Grüntees. Assam oder Ostfriesentees hingegen vertragen auch härteres Wasser.




Ziehzeit

Die Ziehzeit ist besonders bei orthodoxen Tees von großer Auswirkung auf den Geschmack des Tees. Ein schöner Darjeeling First Flush zieht 2 Minuten, ein stärkerer Assam auch mal 5, ein Japanischer Grüntee zwischen 1 und 2 Minuten.

Kräuter-, Früchte- und Rooibostees hingegen sind unempfindlicher. Sie können gerne 5 - 10 Minuten ziehen!



Zubereitung Grüner & Weißer Tee

Die Zubereitung von Grünem Tee ist entgegen landläufiger Meinung gar nicht schwierig und bedarf nur einiger Kernpunkte - dann schmeckt der Tee weder nach Fisch noch nach Heu! 

1. Tee dosieren: Teemenge einfach mit dem Teelamaß dosieren oder grammgenau mit Hilfe einer Haushaltswaage in die Aufgusskanne einwiegen. 

2. Tee mit Wasser übergießen: Den abgemessenen Tee mit der passenden Menge nach dem Kochen abgekühlten Wassers übergießen.
UNSER TIPP:  Für zarte Grüntees empfehlen wir, frisches, weiches Wasser zu verwenden oder das Leitungswasser zu filtern. 

3. Tee ziehen lassen: Ihr Tee benötigt nun etwas Zeit, damit die wertvollen Inhalts- und Geschmacksstoffe sich in den Aufguss lösen können. Grüne Tees bedürfen einer eher kurzen Ziehzeit.

4. Tee abgießen: Durch ein Sieb den Tee von der Aufgusskanne in die Servierkanne umgießen.
UNSER TIPP: Verwenden Sie feinmaschige Filter, z.B. aus Edelstahl, die es in verschiedenen Größen auch für Ihre Servierkanne gibt .

Abkühlzeiten des Wassers

Für Grünen oder Weißen Tee lassen Sie das kochende Wasser so lange abkühlen, um die empfohlene Wassertemperatur zu erreichen: 

95 °C   kurz abkühlen lassen
90 °C   5 Min.
85 °C   5–10 Min.
80 °C   10 Min.
75 °C   10–15 Min.
70 °C   15 Min.
60 °C   20 Min.

Zubereitung Schwarzer Tee 

Schwarzer Tee lässt sich im Normalfall sehr einfach zubereiten. 

1. Tee dosieren: Teemenge einfach mit dem Teelamaß dosieren oder grammgenau mit Hilfe einer Haushaltswaage in die Aufgusskanne einwiegen. 

2. Tee mit Wasser übergießen: Den abgemessenen Tee mit der passenden Menge sprudelnd kochendem Wasser übergießen.
UNSER TIPP: Kräftige Assams oder Ostfriesenmischungen vertragen als einzige hartes Wasser. Für zarte Darjeelings empfehlen wir, frisches, weiches Wasser zu verwenden oder das Leitungswasser zu filtern. 

3. Tee ziehen lassen: Ihr Tee benötigt nun etwas Zeit, damit die wertvollen Inhalts- und Geschmacksstoffe sich in den Aufguss lösen können. Helle Schwarztees bedürfen einer eher kurzen Ziehzeit, kräftige einer etwas längeren

4. Tee abgießen: Durch ein Sieb den Tee von der Aufgusskanne in die Servierkanne umgießen.
UNSER TIPP: Verwenden Sie feinmaschige Filter, z.B. aus Edelstahl, die es in verschiedenen Größen auch für Ihre Servierkanne gibt

Zubereitung Matcha Tee

Im Gegensatz zu Blatt-Tee wird Matcha Tee traditionell in einer Matchaschale (Chawan) mit einem speziellen Matchabesen aus Bambus (Chasen) schaumig aufgeschlagen und direkt getrunken. Abgemessen wird das Matcha-Pulver dabei mit einem speziellen Bambuslöffel, dem sogenannten Chashaku. Nachdem etwas heißes Wasser (etwa 60-80° C) hinzugefügt wurde, wird der Matcha in schnellen Z-förmigen Bewegungen aufgeschäumt. Wer seinen Matcha auf diese Weise selbst aufschäumt, wird langsam die Faszination der japanischen Teezeremonie erfühlen können. Das angenehme Geräusch des Bambus, der den Tee fein verquirlt und das langsam aufsteigende Aroma des Matcha wecken bereits die Sinne auf.



Was braucht man?

Für die aus unserer Sicht optimale und umweltschonendste Zubereitung:

  • eine Küchenwaage
  • oder alternativ ein Edelstahl Teelamaß
  • einen Wasserkocher
  • eine Aufgusskanne
  • eine (Tee-)Uhr
  • einen Edelstahl-Dauerfilter
  • eine Seriverkanne

Uns so geht's: 

   1. Teeblätter abwiegen oder  mit dem Teelamaß abmessen und in die  Aufgusskanne geben

   2.  Wasser mit dem Wasserkocher (oder natürlich Kessel, Topf ....) sprudelnd aufkochen.
        Je nach Sorte sofort in die Aufgusskanne geben oder erst auf die gewünschte Temperatur abkühlen lassen.

   3. Nach Ziehzeit den Inhalt der Aufgusskanne über den Filter in die Servierkanne gießen.

Fertig!

Wasserqualität

Die Wasserqualität hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität des aufgegossenen Tees. Sehr hartes Wasser kann den schönsten duftigen Darjeeling verleiden, während ein kräftiger Ostfriese mit Milch, Sahne oder Zucker auch mit  hartem Wasser gut klarkommt.

Je purer und feiner aber der Tee, desto weicher und besser sollte die Wasserqualität sein. In dem Video links erklärt Tea Taster Daniel Mack im Rahmen eines Facebook Live-Events eine entsprechende Fan-Frage - mehr gibt es dazu nicht zu sagen! 

Eistee selber machen!

Eistee-Fans aufgepasst:  Aus (fast) jedem beliebigen Tee lässt sich zuhause Eistee selber machen. Einfach den persönlichen Lieblingstee sowie ein paar Eiswürfel nehmen und im Handumdrehen köstlichen und wunderbar erfrischenden Eistee selber herstellen! 

Nur 3 Schritte zum Durstlöscher

  1. Menge losen Tee für einen Liter mit 200 ml Wasser übergießen (je nach Sorte kochend oder zwischen 70° und 90° C). Je nach Tee 2-10 Minuten ziehen lassen.
  2. Nach Ablauf der Ziehzeit Tee entnehmen (durch einen Filter gießen).
  3. Über Eiswürfel gießen und mit ca. 800 ml kaltem Wasser auffüllen.

Den selbstgemachten Eistee nach Belieben mit Zitronenschalen, frischem Obst, etc. verfeinern.

Welcher Tee eignet sich? 

Eigentlich fast alle. Zu beachten: Grün- und Schwarztee nicht langsam kalt werden lassen, da sich sonst die im Tee enthaltenen Bitterstoffe lösen und der abgekühlte Eistee bitter schmeckt.

Besonders köstlich erfrischend im Sommer sind fruchtige Früchtetees, minzige Kräutertees oder mildsüßer Rooibostee. Aber auch viele Grüntees schmecken kalt klasse, während der Klassiker unter den Eistees ein schwarzer Ceylon mit Zitrone ist! 

Und was ist mit Cold Brew?   

Finden wir auch absolut köstlich, besonders begeistern uns die aus Japan Shincha oder Japan Gyokuro per Cold Brew hergestellten kühlen Grüntees, die so ganz anders daherkommen als ihre heißen Pendants.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Nicht alle Tees eignen sich aus mikrobiologischer Sicht, denn Tee ist ein Naturprodukt und kann so manches enthalten, was deutlich besser bei der heißen Zubereitung "wegkommt". Bei Kräuter- und Früchtetees lautet die Empfehlung des Deutschen Teeverbandes nicht umsonst seit Jahrzehnten: "Nur mit sprudelnd kochendem Wasser zubereiten, da ansonsten kein sicheres Lebensmittel garantiert werden kann".