Skip to main content Skip to search Skip to main navigation
Free shipping
Shipping within 24h
30 days money back guarantee
Purchase comfortable on account

Teezubereitung

Sinnliches Vergnügen

Verschiedene Anbaugebiete, Teepflanzen, Produktionsmethoden, Jahreszeiten – die Sorten- und Geschmacksvielfalt des Tees ist groß. Für uns ist Tee deshalb das individuellste Getränk überhaupt. Die Teezubereitung ist neben den objektiven Kriterien wie Qualität des Tees und des Wassers, Teemenge und Ziehzeit auch von subjektiven Faktoren wie z. B. eigener Stimmung abhängig. Die gleiche Teesorte kann täglich anders schmecken, differieren in kleinen Nuancen. Liegt das am Tee selbst? Am Wasser? An der eigenen Verfassung? Faszination Tee! Unsere grundsätzliche Empfehlung zur Zubereitung lautet: Finden Sie Ihren eigenen, ganz persönlichen Weg! Im besten Fall verstehen Sie die Zubereitung Ihres Tees nicht als lästiges Muss. Der Weg ist das Ziel. Zum Genuss Ihrer Teesorte gehört schon die Zubereitung als sinnliches Vergnügen.

Zu jedem unserer Tees finden Sie einen Tipp für die Dosierung und Zubereitung. Jede einzelne Teesorte haben wir mit gefiltertem Wasser, unterschiedlichen Dosierungen, Wassertemperaturen und Ziehzeiten ausgetestet, um das aus unserer (Fach-) Sicht charakteristische und beste Ergebnis herauszufinden.

Dosierung

In unseren Zubereitungstipps geben wir Ihnen eine Richtschnur für die Dosierung mit Grammangabe oder mit dem Teelamaß. Das Teelamaß ist ein speziell für diesen Zweck entwickelter Maßlöffel, mit dem die korrekte Dosierung / Umrechnung der Grammzahl möglich ist. Wohlgemerkt: Es handelt sich um einen Tipp unserer Tea Taster - vielleicht mögen Sie Ihren Tee aber mit etwas mehr oder etwas weniger Stärke. 




Wasserqualität

Die von uns empfohlenen Teemengen basieren stets auf weichem Wasser. Hartes Wasser beeinträchtigt das Aroma des Tees, testen Sie bei sich zuhause mit erhöhten Teemengen passend zu Ihrer Wasserqualität.

Bei hartem, kalkhaltigem Wasser empfehlen wir den Einsatz eines Wasserfilters, ganz besonders für empfindliche First Flushs oder zarte Grüntees. Assam oder Ostfriesentees hingegen vertragen auch härteres Wasser.




Ziehzeit

Die Ziehzeit ist besonders bei orthodoxen Tees von großer Auswirkung auf den Geschmack des Tees. Ein schöner Darjeeling First Flush zieht 2 Minuten, ein stärkerer Assam auch mal 5, ein Japanischer Grüntee zwischen 1 und 2 Minuten.

Kräuter-, Früchte- und Rooibostees hingegen sind unempfindlicher. Sie können gerne 5 - 10 Minuten ziehen!



Teeeingießen aus Teekanne in weiße Tasse vor grünem Hintergr

Zubereitung Grüner Tee

Matcha wird gerne als «Königin der Tees» bezeichnet, da Anbau und Verarbeitung zu feinstem Pulver jahrelange Erfahrung benötigen, die heute nur noch wenige Teebauern beherrschen. Die anspruchsvolle Herstellung, vom Anbau bis zum fertigen Matchapulver, ist der Grund, weshalb Matcha Tee heute nur 0,0003% der Welt-Tee-Ernte ausmacht. Ein wahrlich exklusiver Tee-Genuss! 

Man sagt, wer den Geschmack von Matcha Tee verstehen möchte, braucht drei Tassen. Die erste Tasse Matcha öffnet die Welt zum Ursprung des Tees, zum natürlichen Geschmack von Tee. Die zweite Tasse verleitet zum Nachdenken, Träumen und Philosophieren. Erst mit der dritten Tasse lernt der Connaisseur den Geschmack des Matchas einzuordnen, zu bewerten und wieder abzurufen.



Tee wird aus weißer Teekanne in weiße Tasse gegossen

Zubereitung Schwarzer Tee 

Matcha ist hochwertiger, pulverisierter Grüner Tee der höchsten Qualitätsstufe und zählt zu den ältesten Teesorten Japans. Hier wird er bereits seit über 800 Jahren von Zen-buddhistischen Mönchen zur Meditation verwendet. Matcha Teeblätter werden während des Wachstums beschattet, die frisch getrockneten Blätter nach der Ernte in Granit-Steinmühlen langsam zu einem feinen, jadegrünen Pulver vermahlen. Eine Steinmühle mahlt in einer Stunde etwa 30-40g Tee, das entspricht ungefähr einer Dose Matcha.

Vertrauen Sie bei Matcha auf geprüfte Qualität. Unser Labor untersucht bereits vor der Verschiffung nach Deutschland jeden eingekauften Matcha auf mögliche Rückstände von Pestiziden oder Radioaktivität. Das ist einer der Gründe, weshalb wir uns auch bei Matcha für Tee aus 100% Bio-Anbau entschieden haben.


Schale mit grünem Matcha Tee auf schwarzer Oberfläche und gr

Zubereitung Matcha Tee

Im Gegensatz zu Blatt-Tee wird Matcha Tee traditionell in einer Matchaschale (Chawan) mit einem speziellen Matchabesen aus Bambus (Chasen) schaumig aufgeschlagen und direkt getrunken. Abgemessen wird das Matcha-Pulver dabei mit einem speziellen Bambuslöffel, dem sogenannten Chashaku. Nachdem etwas heißes Wasser (etwa 60-80° C) hinzugefügt wurde, wird der Matcha in schnellen Z-förmigen Bewegungen aufgeschäumt. Wer seinen Matcha auf diese Weise selbst aufschäumt, wird langsam die Faszination der japanischen Teezeremonie erfühlen können. Das angenehme Geräusch des Bambus, der den Tee fein verquirlt und das langsam aufsteigende Aroma des Matcha wecken bereits die Sinne auf.



Was braucht man?

Für die aus unserer Sicht optimale und umweltschonendste Zubereitung:

  • eine Küchenwaage
  • oder alternativ ein Edelstahl Teelamaß
  • einen Wasserkocher
  • eine Aufgusskanne
  • eine (Tee-)Uhr
  • einen Edelstahl-Dauerfilter
  • eine Servierkanne

Und so geht's: 

   1. Teeblätter abwiegen oder  mit dem Teelamaß abmessen und in die Aufgusskanne geben

   2.  Wasser mit dem Wasserkocher (oder natürlich Kessel, Topf ....) sprudelnd aufkochen.
        Je nach Sorte sofort in die Aufgusskanne geben oder erst auf die gewünschte Temperatur abkühlen lassen.

   3. Nach Ziehzeit den Inhalt der Aufgusskanne über den Filter in die Servierkanne gießen.

Fertig!

Nahaufnahme eines Wassertropfens und kreisförmige Wasserwell

Wasserqualität

Die Wasserqualität hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität des aufgegossenen Tees. Sehr hartes Wasser kann den schönsten duftigen Darjeeling verleiden, während ein kräftiger Ostfriese mit Milch, Sahne oder Zucker auch mit  hartem Wasser gut klarkommt.

Je purer und feiner aber der Tee, desto weicher und besser sollte die Wasserqualität sein. In dem Video links erklärt Tea Taster Daniel Mack im Rahmen eines Facebook Live-Events eine entsprechende Fan-Frage - mehr gibt es dazu nicht zu sagen! 

Glas mit fruchtigem Getränk, Minze und Limette auf Holztisch

Eistee selber machen!

Eistee-Fans aufgepasst:  Aus (fast) jedem beliebigen Tee lässt sich zuhause Eistee selber machen. Einfach den persönlichen Lieblingstee sowie ein paar Eiswürfel nehmen und im Handumdrehen köstlichen und wunderbar erfrischenden Eistee selber herstellen! 

Nur 3 Schritte zum Durstlöscher

  1. Menge losen Tee für einen Liter mit 200 ml Wasser übergießen (je nach Sorte kochend oder zwischen 70° und 90° C). Je nach Tee 2-10 Minuten ziehen lassen.
  2. Nach Ablauf der Ziehzeit Tee entnehmen (durch einen Filter gießen).
  3. Über Eiswürfel gießen und mit ca. 800 ml kaltem Wasser auffüllen.

Den selbstgemachten Eistee nach Belieben mit Zitronenschalen, frischem Obst, etc. verfeinern.

Glas mit Zitronenlimonade dekoriert mit Limettenscheibe und

Welcher Tee eignet sich? 

Eigentlich fast alle. Zu beachten: Grün- und Schwarztee nicht langsam kalt werden lassen, da sich sonst die im Tee enthaltenen Bitterstoffe lösen und der abgekühlte Eistee bitter schmeckt.

Besonders köstlich erfrischend im Sommer sind fruchtige Früchtetees, minzige Kräutertees oder mildsüßer Rooibostee. Aber auch viele Grüntees schmecken kalt klasse, während der Klassiker unter den Eistees ein schwarzer Ceylon mit Zitrone ist! 

Zwei Gläser mit grünem Eistee auf runden Holzuntersetzern

Und was ist mit Cold Brew?   

Finden wir auch absolut köstlich, besonders begeistern uns die aus Japan Shincha oder Japan Gyokuro per Cold Brew hergestellten kühlen Grüntees, die so ganz anders daherkommen als ihre heißen Pendants.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Nicht alle Tees eignen sich aus mikrobiologischer Sicht, denn Tee ist ein Naturprodukt und kann so manches enthalten, was deutlich besser bei der heißen Zubereitung "wegkommt". Bei Kräuter- und Früchtetees lautet die Empfehlung des Deutschen Teeverbandes nicht umsonst seit Jahrzehnten: "Nur mit sprudelnd kochendem Wasser zubereiten, da ansonsten kein sicheres Lebensmittel garantiert werden kann".