Mein Selbstversuch mit Naturstoffwechsel – Teil 1

Neujahrsvorsatz: mindestens ein Kilo pro Monat abnehmen. Gut dass ich sowieso teeverliebt bin und einen Bogen mache um Kakao und Co. Passend zum Neujahrsvorsatz haben mir die lieben Kollegen Naturstoffwechsel empfohlen (bei deren Humor hätten sie mir garantiert Naturhaarwuchs empfohlen, wenn es eine solche Mischung gäbe).

Was haben wir denn da? Grüner Tee, auch als Matcha, dazu Chili, Pfeffer und Ingwer, abgeschmeckt mit Zitrone … bestens, alles Zutaten die ich mag. In dieser Kombination mir noch unbekannt, aber Versuch macht kluch.

Der Duft des trockenen Blatts ist angenehm, Chili hätte ich mir kräftiger vorgestellt. Das Matchapulver liegt als feiner Puder auf allen anderen Zutaten auf, das sieht ungewohnt aus. 12g davon in die Kanne, 80° heißes Wasser drauf und während der Ziehzeit nochmal dran schnuppern: ja, jetzt kommt die Chilinote richtig zur Geltung.

Ein erster Geschmackstest

Nach der Ziehzeit abgegossen in die Glaskanne stelle ich fest, dass das Matchapulver gut durch den Filter gekommen ist: die trübe Tassenfarbe ist vielleicht nicht so attraktiv, spricht aber (un)klar dafür, dass ich auch das fein pulverisierte Teeblatt zu mir nehme. Der Geschmack überrascht mich angenehm. Die Schärfe von Chili und Ingwer sowie die Zitrusnote sind alles leichtflüchtige Aromen, ein Parfumeur würde wohl „Kopfnoten“ sagen. Aber der Grüne Tee gibt dem Geschmack genug Körper, dass alles zusammen ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Jawoll, davon trinke ich gerne die ganze Kanne leer!

Jetzt im Anschluss ans (wegen guter Vorsätze eher kargen) Mittagessen ist für mich sowieso Matchazeit – der Koffeinkick hilft mir gut gegen den Durchhänger nach einer Mahlzeit. Im Naturstoffwechsel ist die Dosis niedriger als bei meiner üblichen Schale Matcha, aber vermutlich hilft hier die Schärfe. Denn jedenfalls fühle ich mich wach im Kopf.

Welche anderen Wirkungen der Naturstoffwechsel wohl noch entfaltet? Heute Abend gehe ich zum Taichi-Training. Dass jetzt schon die Hose rutscht, wäre unrealistisch. Aber vielleicht werde ich ja ermahnt, die Übungen nicht zu schnell zu machen … mal sehen, was diese Kanne Tee so bringt.

Zum Schluss noch ein Tipp: eine Kollegin wunderte sich, dass ich den Tee als „scharf“ empfinde. Sie hatte sich etwas davon zubereitet, als die Dose frisch geöffnet war – ich jetzt gegen Ende der Teedose. Die feineren Chilianteile rieseln gerne nach unten durch. Für ein gleichmäßiges Ergebnis am Besten vor der Zubereitung die Teedose einfach kurz schütteln.

Über den Autor: Gero Hartwig

Gero Hartwig, Tee-Sommelier und Japan-Experte. Schon in frühen Jahren zog es ihn in die weite, unergründlich scheinende Welt des Tees. Ihr ist er bis heute treu geblieben und gibt sein umfangreiches Fachwissen besonders gerne in Teeseminaren wortgewandt mit stets humorvollem Unterton weiter.

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  • Guten Tag Herr Hartwig,

    Einen sehr schönen Text haben Sie da verfasst. Er ließt sich flüssig und macht neugierig wie das ganze so weiter geht.
    Ich selber bin schon sehr gespannt darauf wie Ihr Selbstversuch am Ende ausgehen wird.
    Ich hoffe Sie halten uns weiter auf dem Laufendem.

    Mit freundlichen grüßen,
    Dennis Wronsky

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